Frauen verbinden mit dem Begriff Eiweiß (Protein) meist nur eins: Das brauchen Männer, um viele Muskeln aufzubauen. Ein verbreiteter Glaube, aber es entspricht nicht so ganz den Tatsachen, denn Eiweiß hat noch so viel mehr Funktionen und Aufgaben.

Übrigens: Eiweiße und Proteine sind das gleiche! Zwei unterschiedliche Bezeichnung für ein und dieselbe Sache. Protein ist der Fachbegriff und die eindeutige Bezeichnung für die chemische Stoffgruppe der Eiweiße. Eiweiß ist die umgängliche Bezeichnung im alltäglichen Sprachgebrauch. Das Wort Protein stammt aus dem Griechischen und heißt soviel wie das Erste oder das Wichtigste. 1838 taucht zum ersten Mal der Begriff Protein bei Jöns Jakob Berzelius auf, einem schwedischen Mediziner und Chemiker. Dieser gilt als Vater der modernen Chemie.

Eiweiß hat viele unterschiedliche Funktionen in unserem Körper: Es erhält und baut  Zellen und Gewebe auf. Zellen bestehen aus Eiweiß. Sie tragen unmittelbar zur Bildung von Hormonen und Enzymen bei und dienen als Transportsubstanz im Blutkreislauf. Eiweiß transportiert Fette durch das Blut ab und stärkt dadurch die Abwehrkräfte des Organismus. Deswegen ist die tägliche Einnahme dieser Nährstoffe unentbehrlich für eine gesunde und bekömmliche Ernährung. Eiweißreiche Nahrungsmittel sind der wichtigste Bestandteil für eine gute Ernährung. Vor allen für Sportler mehr als wichtig, denn ohne gezielte Eiweißaufnahme ist kein Muskelaufbau, als auch der -erhalt nicht möglich.

Aminosäuren sind die Bausteine, aus denen das Eiweiß besteht. Durch die Art und Weise, in welcher Reihenfolge bestimmte Aminosäuren aneinander gekettet sind und wie lang diese Ketten sind, ergeben sich unterschiedliche Proteine mit verschiedenen Funktionen und Aufgaben. 8 von 21 Aminosäuren kann unser Körper nicht selbst herstellen. Diese essenziellen Aminosäuren müssen wir durch die Nahrung unserem Körper zufügen.

Der tägliche Eiweißbedarf beträgt ca. 2 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht wenn man Muskeln aufbauen möchte. Bei der Zusammensetzung sollte man aber darauf achten, dass die richtige Eiweißqualität gewählt wird, denn nur so kann man die essentiellen Aminosäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann, zu sich nehmen. Hierbei zählen für den Menschen Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan und Valin zu den essenziellen Aminosäuren. Das Maß dafür, wie gut der Körper das Eiweiß verwerten kann, ist die sogenannte biologische Wertigkeit. Hier wurde als Referenz das Ei-Eweiß genommen und mit 100 bewertet. Hier gilt die Regel, je höher der Wert desto besser die Eiweißqualität.

Wie immer gilt auch hier: Wollen sie sich nicht nur gesund und eiweißreich ernähren, sondern auch optimal trainieren, so können Sie dieses auf verschiedenen Wegen erreichen: Auf die langsame und zeitaufwendige Art (in einem konventionellen Fitness-Studio) oder durch das schnelle und zeitsparende SPEEDtraining. (jetzt auch in Dubai und zu Hause möglich).

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